Jetzt doch keine Sozialstation für die Seniorenwohnungen am Holunderweg ?
Der Bebauungsplan 27 hat eine dunkle Entstehungsgeschichte. Hierüber wurde mehrfach berichtet. Das Amt unter Amtsvorsteher Heisch spielte eine traurige Rolle. Statt auf ein rechtmäßiges Verfahren zu drängen, nahm Architekt Johannsen das Verfahren in die Hand. Neben den vielfältigen Rechtsverstößen im Beteiligungsverfahren war die fragwürdige Zerstörung einer erhaltenswerten Wiesenlandschaft der Kritikpunkt. Falschgutachten brachten im Landestraßenbauamt einen Meinungswechsel zur Erschließung über einen Abzweig zur Bundesstraße. Man ließ sich b
elügen, aber fühlte sich wohl dabei. Die SPD-Mehrheit mit der GuD in der Gemeindevertretung peitschte die Pläne durch. Die GuD zerlegte sich dabei, weil sie ihr lauthals gegebenes Wahlversprechen verriet. Gemeindevertreter Straßburg (SPD) war in seinem Element. Die Wohnmobilconnection in Hochform. Planung und Erschließung wurden an die Kreissparkasse- Immo. GmbH abgegeben. Diese konnte nun die Planungsgewinne ungeschmälert einstreichen. Irgendwann tauchte in der Bergedorfer Zeitung ein Foto auf: Johannsen, Falkenberg, Pieplow, Buhk in trauter Runde am Wohnzimmertisch. Ein Bild, das alles sagt.
Jetzt hat die freche Besetzung der Planungshoheit durch das Planungsbüro Johannsen und den Planungsausschussvorsitzenden Straßburg den Gipfel erreicht. Aber auch bei Frau Falkenberg fiel nun der Groschen. Vielleicht hat sie gemerkt, dass sie seit Jahren in Sachen Bauleitplung nur als Marionette benutzt wurde. Sie ist aus der SPD-Fraktion ausgetreten und bildet jetzt mit ihrem Bruder eine eigene 2-Personen-Fraktion.
Nachdem zahlreiche bauherrenfreundliche Änderungen des Bebauungsplanes durchgewunken wurden, soll dem Projekt nun auch noch der Kern (die Seele) genommen werden. Stets wurde die soziale Komponente der Bebauung herausgestellt. Seniorenwohnheim mit Sozialstation, das hörte sich gut an. Der Eigenheimbau sei nur eine Begleitmaßnahme, um die Wirtschaftlichkeit zu sichern, hieß es immer wieder von Frau Falkenberg. Was daraus geworden ist, kann man heute besichtigen. Ziemlich große Baukomplexe mit kleinen und teuren Mietwohnungen, die dem Altbestand "Am Wendel" die Sicht nehmen.
Aus der Sozialstation soll nach dem Willen der Planer und Bauträger auch nichts werden.
Kreissparkasse und drückte mit ihren Helfern aus SPD und GUD durch, dass zusätzlich noch 33 Baugrundstücke geplant wurden. Zu diesen Grund- angesetzt ist, zeigt der Vergleich zu dem Gebäude der seniorengerechten Wohnanlage Holunderbusch. Hier wird das Gebäude auf über 3.000 Quadratmetern Gesamtfläche zu einem Preis von ca. 4,3 Mio € erstellt. Die Kosten für das Gebäude der Mensa (ohne Ausstattung!) sollen nach einer ersten Schätzung jedoch ca. 1,2 Mio € bei 450 Quadratmetern Gesamtfläche betragen. Die Seniorenwohnanlage allerdings ist ein 3-geschossiges voll ausgestattetes Gebäude mit 38 Küchen und Duschbädern, in KfW 70-Bauweise. Hier sind in der Tat noch viele Gespräche und Klärungen notwendig. Auch eine Nutzung der alten Tennishalle sollte als kostensparende Alternative in Betracht gezogen werden.
schlos-sen, die in keiner Weise ausreichend beschrieben wurden. Es seien nur „Kleinigkeiten“, die verändert werden. Daher benötige man keine weiteren Unterlagen, äußerte der ortsansässige Architekt, der mit einem Partner zusammen das zuständige Planungsbüro für diesen Bau betreibt. Im Grunde waren sich zuvor alle Parteien einig darin, keine Änderungen im neuen Baugebiet zuzulassen. Jetzt sieht man, was dieses Wort gilt, wenn ein Freund ruft. Der Eindruck liegt nahe, Externe haben das Sagen. Zusätzlich werden noch vier Reihenhäuser in seniorengerechter Bauweise erstellt werden. Deren Rohbau ist fast abgeschlossen, sodass diese spätestens zum 2. Quartal 2015 zu einem Preis von ca. 800 € Kaltmiete angemietet werden können. Diese Reihenhäuser können ebenfalls vom ASB betreut werden.
Wer wird die unvorstellbaren Kosten des wirtschaftlichen Stillstandes und der Corona-Schäden zu zahlen haben ? Bleiben die Beschränkungen der Freiheitsrechte erhalten? 

Nicht immer halten sich diese an ihre Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit und Rechtstreue. Besonders bei Grundstücks-angelegenheiten muss der Bürger vorsichtig sein. Der sprichwörtliche längere Arm bekommt dann seine konkrete Gestalt. Bei kleinen Ämtern und Gemeinden ist Rechtstreue ein dehnbarer Begriff. Wie Sie sich unter diesen Bedingungen am besten verhalten, das lesen Sie hier.
Hier gibt es kein GenderGAGA. GenderGAGA verhöhnt die Frauen und zerstört die Sprache.