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Debatte - Aktuelle Nachrichten von WELT
Debatte - WELT
  1. Die Ergebnisse der Europawahl und der Riss, der auf der Landkarte des Wahlverhaltens durch Deutschland geht, sind im politischen Raum bislang nicht verdaut und werfen eine auf den ersten Blick absurde Frage auf: Sollte nicht das, was nicht zusammen sein will, getrennte Wege gehen? Eine Glosse.
  2. Das Verkehrsministerium will weniger Geld in Autobahnen investieren. Die Bauwirtschaft schäumt natürlich vor Wut.
  3. Hierzulande werfen 40 Prozent der Lehramtsstudenten das Handtuch – was für eine Verschwendung von Ressourcen. Ihre Ausbildung ist zu lang und zu weit weg von der Praxis. Wie sie besser werden kann, beschreibt unser Gastautor, ein Professor für Schulpädagogik.
  4. Die Reaktionen der ausländischen EM-Fans auf typisch deutsche Eigenarten reichen von belustigt bis fassungslos. Der Fußball aber begeistert die Besucher. Aus dieser guten Stimmung könnte Deutschland ein positives Selbstbild schöpfen.
  5. Seit dem deutlichen Wahlsieg des Rassemblement National bei der Europawahl ist in Frankreich ein Damm gebrochen, meint unser Gastautor von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Dass die Bundesregierung überrascht ist, wirft Fragen auf.
  6. „Stellt euch kurz vor, da wären nur weiße deutsche Spieler“, schrieb die grüne Bundestags-Vizepräsidentin im Überschwang des Siegs gegen Ungarn. Da wird eine Hautfarbe gegen die andere ausgespielt, da wird Rassismus mit Rassismus bekämpft. Und das ist unsäglich.
  7. Der Ruf nach schnelleren Abschiebungen kommt inzwischen auch aus der Ampel-Regierung. Aber ein Teil der Grünen leistet Widerstand und warnt vor Abkommen mit den Taliban. Sie sollten sich besser am grün-regierten Baden-Württemberg orientieren.
  8. Der Molkenmarkt und das geschichtsträchtige Klosterviertel, zu DDR-Zeiten unter einer gigantischen Straßenkreuzung vergraben, sollen wieder zum Leben erweckt werden. Doch über die angemessene Architektur wurde lange gestritten. Jetzt gibt es eine neue Wendung.
  9. Eine Studie hat zum 132. Mal bestätigt, dass gesetzlich Versicherte länger beim Arzt warten müssen als Privatpatienten.
  10. Deutschlands Jugend wählt gar nicht so links, wie alle dachten. Natürlich ist auch Lisa Paus schockiert. Und reagiert mit einer „State of the Jugend“. Wer Selbstkritik der Jugendministerin vermutet, wird enttäuscht. Wäre ja auch unbequem.