Debatte - Aktuelle Nachrichten von WELT
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Unionsfraktionschef Jens Spahn ist von seinem Amt zurückgetreten. Das war nach dem Leihmutterskandal unumgänglich. Ärgerlich: die Weinerlichkeit des Spitzenpolitikers, in die er seinen Abschied kleidet.
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Die EU-Chatkontrolle ist in vieler Hinsicht problematisch. Das Europäische Parlament sagte zwar nein, aber ein Verfahrenstrick machte daraus ein Ja. Jetzt kommt es auch auf eine Bundesministerin an.
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Ungarns neuer Premier gelobte, sein Land wieder in eine liberale Demokratie zu verwandeln. Allerdings tut er dies auf eine Weise, die man eher seinem Vorgänger Viktor Orbán zugetraut hätte.
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Die Deutschkenntnisse bei Grundschülern sind oft unzureichend. In Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen werden nun Tests und Förderunterricht Pflicht. Das nutzt Schülern, schützt Eltern und setzt dem Betreuungsstaat Grenzen.
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Der Bundesgerichtshof sagt: Wenn ein Wohnungseigentümer eine Klimaanlage einbauen will, darf er dies auch gegen die Mehrheit der Eigentümergemeinschaft. Aber das Urteil ist interpretationsfähig.
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Manuela Schwesig spielt sich als soziales Gewissen der Nation auf. Die Kritik der SPD-Ministerpräsidentin an den Kürzungsplänen beim Unterhaltsvorschuss ist populistisch. Politiker wie sie ruinieren Deutschlands Staatsfinanzen.
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Die jüngsten Maßnahmen der Bundesregierung können sich sehen lassen: Bürokratieabbau, flexiblerer Arbeitsmarkt, erste Schritte bei Rentenreform und Gesundheitsreform. Nur kommt davon erstaunlich wenig im Alltag an.
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Die Dinger sind im ruhenden Zustand genauso gefährlich wie in voller Fahrt.
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Das zweite „Entlastungskabinett“ zeigt, wie mühsam Bürokratieabbau in Deutschland ist. Die Richtung stimmt, aber Friedrich Merz muss alle Ressorts auf mehr Tempo verpflichten.
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Die Verdienste des ukrainischen Präsidenten sind unbestritten. Aber mit der Entlassung des populären Verteidigungsministers sendet er das falsche Signal – an die Front, an die Gesellschaft und an die internationalen Partner.