Debatte - Aktuelle Nachrichten von WELT
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Berliner Gymnasien greifen vermehrt auf vereinfachte Versionen von Literaturklassikern zurück und kurz wurde überlegt, Schüler nicht mehr ganz so viel mit der DDR-Geschichte zu befassen. Kein Wunder, dass die Mär der „Wärme des Kollektivismus“ zunehmend Anklang findet.
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Das Bürgergeld ist nur ein Kiesel in einem Steinbruch an Problemen – sagt Leipzigs OB Burkhard Jung. Die Finanznot der Kommunen sei so dramatisch, dass alle Sozialstandards auf den Prüfstand gehören – von der Jugendhilfe über das Bundesteilhabegesetz bis zur Sozialhilfe.
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Weil Familienunternehmen schließen, erleben etliche Ortschaften in Deutschland einen ökonomischen Niedergang. Der SPD ist das egal: Mit ihrer Erbschaftssteuer bekämen selbst Firmen, die gar keinen Gewinn machen, horrende Steuerbescheide.
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Was tun, um eine amerikanische Annexion Grönlands zu verhindern – und damit eine Implosion der Nato? Deutschland und Europa haben es versäumt, rechtzeitig militärische Macht aufzubauen. Es gibt nur eine realistische Handlungsoption.
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Donald Trump ist überzeugt, dass ein Rat mit bekannten Namen der internationalen Politik Gaza in eine friedliche Zukunft führen kann. Wenn Netanyahu klug ist, lässt er das „großartigste Gremium“ scheitern, bevor er die Armee wieder nach Gaza schickt.
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Ein übles Urteil schimmert durch die Bilanzen syrischer Zuwanderung: Syrerinnen seien zu rückständig, um dem Arbeitsmarkt zu nutzen. Dahinter verbirgt sich ein verkümmerter Sinn für Familie und die Lust an unfreundlicher Schwarz-Weiß-Zeichnung.
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Als Kind einer stolzen dänischen Mutter ist Ulf Poschardt mit einer zweiten Heimat aufgewachsen, in der Vernunft, Schönheit und Unerschrockenheit selbstverständlich sind. Für den überflüssigen Streit um Grönland schlägt er eine elegante Lösung vor.
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Europäische Politik ist im Nahen Osten längst als Ritual durchschaut: Man verurteilt, mahnt, appelliert – und nichts passiert. Donald Trump dagegen handelt – und wird deshalb bewundert und gefürchtet. In Teheran steht dieser Nimbus nun auf dem Spiel.
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Zwischen Terrorismus-Verharmlosung und Stalin-Verherrlichung: Immer öfter suchen Linkspartei und SPD die Nähe zu offen systemfeindlichen Milieus. Das geschieht nicht aus Versehen, sondern aus Kalkül.
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Andere Optionen waren „Obolus“ oder „Gnadenbrot“.