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Debatte - Aktuelle Nachrichten von WELT
  1. Der Girls‘ Day soll Mädchen für Technik und Naturwissenschaften begeistern und den Mangel an Fachkräften in diesem Bereich lindern. Bislang ist der Erfolg gering. Das muss die Politik endlich eingestehen – und für mehr Zuwanderung werben.
  2. Die Gewalttaten spielen der Pekinger Führung und der prochinesischen Regierung der Sonderverwaltungszone in die Hände. Hongkongs Regierungschefin Lam nutzt die Lage, um sich als fürsorgliche Politikerin zu inszenieren. Das klingt fast höhnisch.
  3. Von der Weltöffentlichkeit unbeachtet, fallen syrische Zivilisten weiterhin den Luftangriffen Russlands und des Assad-Regimes zum Opfer. Moskau hat Syrien fest im Griff. Und der Westen macht sich Illusionen über Putins Friedfertigkeit.
  4. Tag für Tag nimmt die Gewalt in Hongkong zu. Möglicherweise wird die Eskalation gezielt von Peking betrieben, um im nächsten Schritt den Ausnahmezustand ausrufen zu können. Zwei Wissenschaftlerinnen machen Vorschläge, wie Deutschland sich verhalten sollte.
  5. Der Handyempfang ist hierzulande eine Frage des Zufalls. Das Bildungsministerium will nun dafür sorgen, dass im Rahmen der Digitalisierung der Schulen, alle Klassen mit Milchkannen ausgestattet werden.
  6. Sie fallen mit permanenter Kritik an der eigenen Parteiführung und schrillen Tönen auf: die Mitglieder der sogenannten Werteunion. Für eine Gruppe, die schon mit ihrem Namen unterstellt, alleiniger Lordsiegelbewahrer der Werte zu sein, ist kein Platz in der CDU.
  7. Viele Menschen glauben, Polizei, Justiz und Politik seien zu lasch geworden gegenüber Kriminellen. Der Eindruck ist nicht falsch. Aber die Ursachen liegen anders, als viele denken.
  8. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen benannte das Ressort für Migration und Inneres in „Schutz unserer europäischen Lebensweise“ um – und zog damit Wut auf sich. Jetzt wird gefördert statt geschützt. Dabei geht es um etwas ganz anderes als um Namen.
  9. Die transatlantische Allianz ist in der Krise: Amerika will keine Weltmacht mehr sein, die Chinesen und Russen haben eigene Vormachtvorstellungen. Kann sich Europa neu erfinden? Fern der EU bildet sich ein neues strategisches Bündnis.
  10. Wirtschaft und Gewerkschaften fordern gemeinsam die große Koalition auf, den Konsolidierungspfad zu verlassen. Doch der Appell von BDI und DGB zum fröhlichen Schuldenmachen stellt die Regeln der Ökonomie auf den Kopf – und kann fatale Folgen haben.