WELT News

Debatte - Aktuelle Nachrichten von WELT
  1. Die Zustimmung der Union zum Soli-Vorschlag des Finanzministers zeigt: CDU und CSU sind nicht mehr in der Lage, kleinste Signale von Durchsetzungsfähigkeit zu setzen. Die Hemmungen der Bürgerlichen ermutigen politische Gegner rechts und links.
  2. US-Präsident Donald Trump möchte Grönland kaufen, obwohl es dort kalt ist und man nicht Golf spielen kann. Aber vielleicht liefert der Rohstoffreichtum der Insel einen ausreichenden Anreiz. Und einen amerikanischen Stützpunkt gibt es schon.
  3. Was einem nicht selbst gehört, behandelt man schlechter: Eine Wahrheit, die in der neuen Sharing-Ökonomie ignoriert wird. Besonders von „Verkehrsexperten“ mit einer Vorliebe für sozialistische Ideen – und einer Abneigung gegen das eigene Auto.
  4. In diesen turbulenten Zeiten lässt sich die Sozialdemokratie zu viel Zeit für die Suche nach einer neuen Spitze. Offenbar reicht es ihr, die Grünen zu kopieren. Ansonsten fällt sie durch Ideenlosigkeit auf. Wo ist ihr Fortschrittsoptimismus geblieben?
  5. Radikaler Klimaschutz ist gefährlich, weil er nicht zum Ziel führt. Allein Markt und Kapital führen zu Innovationen, schreiben unsere Gastautoren. Im Mittelpunkt steht für sie dabei unternehmerisches Handeln.
  6. Die Lufthansa verweigert Angehörigen des Germanwing-Absturzes 2015 ein angemessenes „Schmerzensgeld“ – weil die Opfer keine Todesangst gehabt hätten. Bei unserem Autor weckt das Erinnerungen an einen anderen Fall.
  7. Die Bundesregierung spielt sich zum Richter über die Amazonas-Politik von Präsident Bolsonaro auf. Dabei verlangt sie von ihm Sofortmaßnahmen, für die sie sich selbst in Deutschland viel mehr Zeit lässt.
  8. In Zeiten globaler Krisen müssen Politiker durch Nüchternheit der Analyse und Entschiedenheit des Handelns glänzen. Das gelingt der CDU-Chefin nicht. Kramp-Karrenbauers Aussagen über Hans-Georg Maaßen zeugen von Konzeptionslosigkeit.
  9. Auf Umwegen reisen manche syrische Flüchtlinge regelmäßig in ihre Heimat. Es dürften vor allem Assad-Anhänger sein, die sich trauen, in den Botschaften die notwendigen Papiere zu besorgen. Sind sie überhaupt wahre Flüchtlinge?
  10. Mit dem Austritt Großbritanniens verliert Deutschland einen strategischen Partner in der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Bei künftigen Abstimmungen in der EU wird es ohne die Briten schwieriger, kostspielige Ausgabenprogramme zu stoppen.