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Debatte - Aktuelle Nachrichten von WELT
  1. Bei der Reform der Spezialkräfte geht es nicht nur um die Bundeswehr allein, es geht um die ganze deutsche Mitte: Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer zeigt, was politische Autorität leisten muss.
  2. Wer auch immer künftig an der Spitze der CDU stehen wird – er wird sich an Angela Merkel und ihren 40-Prozent-Umfragewerten messen lassen müssen. Während die Kanzlerin gerade an Größe gewinnt, wirkt vor allem einer der Kandidaten immer kleiner.
  3. Sollte es China gelingen, Hongkong ohne großen Widerstand der Weltgemeinschaft zu schlucken, wird als Nächstes Taiwan folgen. Da genügt es nicht, pflichtschuldig betroffen in Richtung Peking zu schauen. Deutschland und die EU müssen handeln.
  4. Die Befragung der Kanzlerin sollte eigentlich den Parlamentarismus beleben. Doch statt Angela Merkel „zu grillen“, ritten die Fraktionen mal wieder auf altbekannten Themen herum - bis auf zwei Ausnahmen. Lohnt sich dafür dieses Format?
  5. AKK will das KSK teilweise auflösen, und der MAD sieht sogar eine „neue Dimension“ des Rechtsradikalismus bei der Bundeswehr. Wie sollen wir das verstehen?
  6. Die Zusammenarbeit mit der EU hat in der Ukraine viel bewegt. Doch nun stehen die Errungenschaften der Demokratisierung auf der Kippe - das sollte auch Auswirkungen auf den Geldfluss aus Brüssel haben, schreibt unsere Gastautorin.
  7. Deutschland übernimmt den EU-Vorsitz. Die Kanzlerin ist nicht unbedingt die Inkarnation einer idealen Politikerin – aber sie ist weitaus die Beste, die zur Verfügung steht. Italien und Frankreich werden dagegen von schwachen Politikern geführt.
  8. Unsere Autorin liebt es, die ungeliebte Quereinsteigerin zu sein. Gerade ist sie deswegen in die SPD eingetreten. Auf das erste Treffen mit einer ganz bestimmten Partei-Genossin freut sie sich besonders.
  9. Wer trotz eines langen Erwerbslebens nur eine Minirente erhält, kann sich ab 2021 über einen Zuschuss freuen. Die große Koalition will die Grundrente im Eilverfahren verabschieden. Doch die vermeintliche Wohltat birgt erhebliche Risiken.
  10. Staatspräsident Xi Jinping wendet Methoden an, wie man sie sonst nur von Seeräubern kennt. Es ist daher bitter nötig, im Umgang mit China endlich die Samthandschuhe abzulegen – gerade jetzt, wo Deutschland den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat übernimmt.