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Veröffentlicht Montag, 02. Januar 2017

Keine Windräder in der Feldaue

Eigentlich lag es auf der Hand, dass die Feldaue zwischen Dassendorf und Brunstorf für Windräder denkbar ungeeignet ist. Jetzt hat auch die Landesplanung eingesehen, hier passen keine Windräder hin. Die Folgen der Energiewende bleiben der hiesigen Landschaft erspart.

Dafür geht es an anderer Stelle weiter und die EEG-Umlage steigt erneut. 2017: 6,88 cent/KWh. Pro Haushalt sind das etwa 200 € jährlich. Eon und RWE verlieren einen großen Teil Ihres Vermögens. 2 Mrd. € wird der Bund an die Firmen wegen des vorzeitigen Atomausstiegs bezahlen. Hauptaktionäre von RWE sind die Städte und Gemeinden aus NRW. Die wundern sich jetzt, dass die RWE-Aktien in der Vermögensbilanz fehlen. 150 Mrd Euro sind bisher vom Stromverbraucher aufgebracht worden. Weitere 350 Mrd Euro folgen in den nächsten 8 Jahren. Pro Haushalt bis dahin insgesamt 25.000 €.

Der ehemalige Gemeindevertreter Dr. Klaus Janke und bekannte Umweltexperte aus der Hamburger Senatsverwaltung hatte seine Ablehnung auf geschützte Arten gestützt. Ein roter Milan sei gesichtet worden. Das habe die Landesplanung beeindruckt, weshalb sie von ihren Plänen abgerückt sei.  Die Brunstorfer Bürger sind froh, die Abendsonne wieder ohne Schattenschlag der Mühlenflügel sehen zu können. Das Landschaftsbild der Feldaue bleibt erhalten.

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Veröffentlicht Dienstag, 17. Januar 2017

Beitragsfestsetzung und Abrechung Uhlenkamp

Die Anlieger des Uhlenkamp bekamen in den letzten Tagen des Jahres Post vom Amt. Die Gemeinde rechnet den restlichen Anteil der Erschließungskosten in Höhe rechnungvon insgesamt ca. 120.000 € für den Uhlenkamp ab. Das hatte sie allerdings schon Wochen vorher angekündigt, so dass kaum jemand überrascht sein konnte. Wie üblich, sind die Beiträge auch im Fall des Widerspruchs in der angegebenen Frist zu zahlen. Die Widmung der Straße ist noch nicht rechtskräftig, obwohl die Straße schon im Jahre 2012 fertig gestellt wurde. Bei der öffentlichen Bekanntmachung der Widmung in den letzten Monaten des Jahres 2016 hatte es Fehler gegeben. Falsche Siegel, falsche Behörde, falsche Unterschrift.  Insgesamt gab es vier Versuche, bis dass die Veröffentlichungen zur Widmung rechtswirksam im Aushangkasten waren. Für die Bürger empfiehlt sich wie stets bei Heranziehungsbescheiden dieser Art der fristgerechte Widerspruch, um die Abrechung überprüfen zu können. Sonst sind die Bescheide rechtskräftig und spätere Einwände zwecklos.

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Veröffentlicht Dienstag, 17. Januar 2017

Hauskoppel; Was kostet es die Bürger?

Gern befassen sich die Gemeindevertreter damit, wie man die Hauskoppel am besten ausbaut. Wichtig ist aber auch, welche Kosten die Bürger zu tragen haben.  Eigentlich ist die gemeindliche Satzung zum Kostenanteil der Bürger eindeutig: 75%. Minutiös wird in der Satzung aufgezählt, dass sogar die Erneuerung der Straßenbeleuchtung von den Anwohnern zu tragen ist. Einige Anwohner haben nun konkret nachgefragt und wollten wissen, wie denn jetzt der Stand zum Thema Beitragserhebung Hauskoppel ist. Immerhin liefen die Bauarbeiten bereits, da wolle man doch gern wissen, wer wieviel zu zahlen hat. Aber strassenbau copyAmt und Bürgermeisterin Falkenberg halten sich bedeckt. Die Nachricht an die Bürger könnte unangenehm sein. Schnell kommen beim Straßenbau hohe Beträge zusammen. Erst recht, wenn Luxussanierungen bevorzugt werden. Die Verpflichtung der Gemeinden, die Bürger zu den Kosten heranzuziehen, ist kürzlich wieder vom Landtag erneuert worden. Nicht ohne Grund argumentieren die Verwaltungen, dass Sie keine Möglichkeit haben, von den Beiträgen der Bürger abzusehen. Es drohe ihnen sonst vielmehr der Vorwurf der Untreue.

Manche Gemeinden vermeiden aufwändige und somit beitragspflichtige Grundsanierungen, indem sie die Instandhaltung der Straßen ernst nehmen. Die Gemeinden sind zur Instandhaltung der Straßen verpflichtet. Auf Kosten der Bürger zu erneuern, ist aber scheinbar "wirtschaftlicher". Dass und wie es besser geht, das findet man hier : http://www.asphaltberatung.de/site/asphaltberatung/asphaltthemen/rednitzhembach/

 

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Veröffentlicht Samstag, 14. Januar 2017

CDU-Hauptversammlung 2017

Seit 2 1/2 Jahren gab es keine Mitgliederversammlung der CDU in Dassendorf mehr. Das Interesse der Mitglieder teilzunehmen, war dennoch gering. Eine Terminüberschneidung mit der Jahrestagung der Jagdgesellschaft und heftiges Glatteis taten ihr übriges. Nur 15 Personen nahmen teil. Davon allein 5 vom Ortsverbandsvorstand. Dieser musste sich heftiger Kritik an seiner Tatenlosigkeit in den letzten Jahren sitzungstellen. Über das gemeindliche Geschehen seien weder die Mitglieder noch die Bürger informiert worden. Nicht einmal zu einem Weihnachtsrundschreiben 2016 hätte es gereicht. Nur einige wenige magere Informationsblätter seien verteilt worden. Zu wichtigen kommunalpolitischen Themen hätte es keine Stellungnahmen gegeben. Ortsvorsitzender Rolf Demme gelobte Besserung. Besonders kritisiert wurde u.a. das Stimmverhalten zur Panungsänderung am Holunderhof. Ohne Erklärungen hätten zwei Fraktionsmitglieder (Rolf Demme und Walter Peters) im Widerspruch zum bisherigen Stimmverhalten plötzlich für die Erweiterung der Bebauung gestimmt. Die betroffenen Bürger seien schwer enttäuscht worden. Das Stimmverhalten hätte später sogar zu einem erfolgreichen Bürgerbegehren gegen SPD und CDU geführt. Weitere Kritik fand die angedrohte Mandatsniederlegung und die öffentliche Schelte in dieser Sache von Axel PLass gegenüber seinen Fraktionskollegen. Für die kritische Lokalpresse sei das eine Steilvorlage gewesen.  Das Vertrauen der Bürger in die Ernsthaftigkeit und Zuverlässigkeit dieser CDU-Gemeindevertreter sei beschädigt worden. Schlechte Kommunikation in alle Richtungen und schwere sachliche Fehlentscheidungen hätten die vergangenen 2 1/2 Jahre dieses Vorstandes geprägt.

Bemängelt wurde auch, dass es in den letzten zwei Jahren für die Mitglieder keine Möglichkeit gegeben habe, die fundamentalen Entscheidungen der CDU auf Bundesebene (Griechenland, Rettungsfond, Migration) zu diskutieren. Die Mitwirkung an der politischen Willensbildung finde nicht statt.  Anwesend war Frau Tschacher. Sie konnte kein  Statement zur ihrer Landtagskandidatur abgeben.

Rolf Demme konnte ohne Gegenkandidat mit zahlreichen Gegenstimmen sein Amt behalten. Albrecht Sakmann musste sich als stv. Vors. mit 8 Ja bei 15 abgegebenen Stimmen begnügen (kein Gegenkandidat).

Der Ortsverband verliert weiter Mitglieder. Es wurde berichtet, dass mehrere Mitglieder im Vorfeld der Versammlung erklärt hätten, sie beabsichtigten ohnehin auszutreten.

 

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Veröffentlicht Mittwoch, 28. Dezember 2016

Außer Spesen nichts gewesen

Wer hätte das gedacht? Bundesweit wurde die Stelle eines Amtsdirektors für das Amt Hohe-Elbgeest ausgeschrieben. Ein Headhunter wurde reisekosteneingeschaltet. Bergeweise Bewerbungen gingen ein, die aber hauptsächlich das geforderte Profil nicht erfüllten. Es blieb bei einem favorisiertem Bewerber und weiteren 5 Bewerbern in zweiter Wahl. Eigentlich hätte das Kandidatenfeld reichen sollen, diesen Posten mit großzügiger Bewertung und Bezahlung zu besetzen. Wenn da nicht eine "Kleinigkeit" wäre. Nach 6 Jahren könnte den Amtsinhaber ein unsanftes "Aus" treffen. Das schien der favorisierte Bewerber geahnt zu haben. Er ließ den Amtsausschuss sitzen und zog seine Bewerbung in letzter Minute zurück. Man hätte geglaubt, dass der Amtsausschuss sich daraufhin mit den anwesenden 5 weiteren Bwerbern befasst und diese anhört. Mitnichten. Ende der Veranstaltung.

Eigentlich hätte der einfache Anstand gegenüber den Bewerbern den Mitgliedern des Amtsausschusses sagen müssen, dass mindestens eine Anhörung der angereisten weiteren Bewerber angezeigt war. Fehlanzeige! Jetzt wird neu ausgeschrieben. Kann es sein, dass sich einige Mitglieder des Amtsausschusses am Einfluß auf die berufliche Karriere der Bewerber Gefallen finden und das Spiel nun doppelt genießen wollen?

Auf potentielle Bewerber macht das alles keinen guten Eindruck. Im Bewerbungsverfahren präsentiert sich nicht nur der Arbeitnehmer sondern auch der Arbeitgeber.  Anstand und Ehrlichkeit im Bewerbungsverfahren bestimmen über Jahre bestimmend Einsatz und Qualifikation der Mitarbeiter. Was kann der Amtssausschuss bei dieser Verhaltensweise noch erwarten? Gilt für diesen Posten: Unberechenbarer Arbeitgeber!? Vor Bewerbung wird gewarnt!?

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Veröffentlicht Donnerstag, 29. Dezember 2016

Kreisumlage auf weiterem Höhenflug

Einigen Kommunalpolitikern hat die Welcome-Euphorie offensichtlich den Sinn für Zahlen geraubt. Die Gemeinden würden nicht belastet, behaupten sie. Lange hielt sich dieses Gerücht nicht, denn schon im Mai 2016 war klar, dass trotz zahlreicher Zahlungen aus dem Bundeshaushalt erhebliche Kosten bei den Gemeinden und Kreisen hängen bleiben. Auch, weil die Länder einen Teil der Zahlungen für sich einkassieren. Die echten Kosten werden nur bruchstückweise veröffentlicht. Von 13 Mrd. Euro beim Bund für 2016 ist die Rede.

An dem Fall der 7 jugendlichen Flüchtlinge , die sich wegen der Anzündung eines Obdachlosen in Berlin verantworten müssen, ist nun deutlich geworden, welche immensen Beträge allein diese Jugendlichen den Staat kosten. Die Kosten belaufen sich auf ca. 150 € pro Person und pro Tag. Jeden Monat wurden somit ca. 35.000 € für die sieben aufgewendet. Naiv ist es zu glauben, dass davon nichts an den Jugendämtern der Städte und Kreise hängen bleibt. Durch die Kreisumlage landen die Kosten schließlich auch bei den kreisangehörigen Gemeinden. Im Mai hat der Städtebund beklagt, dass die Kosten bundesweit bereits 2,7 Mrd betragen. Deshalb gibt es jetzt einen Nachschlag von 1 Mrd. Die Intransparenz der Finanzierung schafft einen Nebenschauplatz. Der Streit darüber, wer nun zahlt, ist ein künstlich geschaffener Nebenschauplatz zur Verwirrung des Publikums. Am Ende zahlt alles sowieso der Steuerzahler über Einkommensteuer, Körperschaftssteuer, Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer, Grunderwerbssteuer, Stromsteuer, Kfz-Steuer, Abgeltungssteuer, Beförderungssteuer, Kapitalertragssteuer, Gebühren, Sozialversicherungs"beiträge"  ......

 

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Veröffentlicht Sonntag, 01. Januar 2017

Trittbrettfahrt nach 37 Jahren beendet?

Träger der Dassendorfer Grundschule ist ein Schulverband der Gemeinden Dassendorf, Hohenhorn und Brunstorf. Die laufenden Kosten der Schule (ohne Lehrergehälter) wurden je nach Schülerzahl von den Gemeinden getragen. Die Nachbargemeinden Brunstorf und Hohenhorn haben sich aber jahrelang geweigert, einen angemessenen Anteil an den Kosten des Schulgebäudes zu tragen, in das sie ihre Kinder schickten.Grundlage für diese egoistiscTrittbrettfahrerhe Haltung war eine Satzung aus den 80er Jahren, die diese Kostenverteilung erlaubte. Eine Änderung der Satzung hat die CDU seit 2003 mit allen Mitteln angestrebt. Leider reichten dafür die Mehrheiten im Schulverband nicht aus. Ein aufgekratztes, unheiliges Bündnis aus SPD, GuD und den Vertretern der betroffenen Gemeinden blockierte jeden Fortschritt. Auch das, was man heute als Lügenpresse bezeichnet, war mit von der Partie. Nur ein Vertreter aus Hohenhorn zeigte Einsicht, dass die Trittbrettfahrerei auf Dauer keine Zukunft haben könne. Jedes Jahr musste die Gemeinde Dassendorf somit große Beträge für das Schulgebäude zahlen, ohne dass sich die beiden Gemeinden beteiligten. Für die Erneuerung des Schulhofs wurden im Jahr 2010 vom Schulverband Kredite aufgenommen. Die Gemeinden wollten sich aber auch hier nur an über viele Jahre gestreckten Abtragung des Darlehens beteiligen. Die Bürgermeisterin Falkenberg (damals noch SPD) fand das aber trotzdem toll und verkaufte das als Beteiligung der Gemeinden an den Gebäudekosten.  Wichtig war eben, sich mit den Bürgermeistern der Nachbargemeinden gut zu stehen und schöne Bilder machen zu können.

Endlich haben die Beteiligten eingesehen, dass eine Fortsetzung der 37 Jahre andauernden Trittbrettfahrerei nicht mehr zu rechtfertigen ist. Als Lösung wird nun angestrebt, den beiden Gemeinden einen Eigentumsanteil an den Schulgebäuden zu übertragen, der Art und Umfang der Nutzung entspricht. Dann sind die Gemeinden automatisch an den Gebäudekosten beteiligt. Nähere Einzelheiten werden derzeit erarbeitet.

 

 

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