Am 6.Mai ist Kommunalwahl

Jetzt melden sich die Parteien wieder. Plakate an den Masten und Blätter in den Kästen. Jahrelang war der Informationsfluss schwach. Gelegentlich gab es ein Blättchen mit wenig aussagekräftigem Inhalt. Den Vogel schossen dabei die GRÜNEN und CDU ab. Man musste sich fragen, was haben die eigentlich gemacht in den vielen Sitzungen. Dabei lieferten die Zustände in der Dassendorfer Gemeindevertretung eigentlich Themen satt. Aber die CDU verteilt keine Informationen mehr. CDU-Vorsitzender Rolf Demme: weil "nicht alle Anwohner die Flugblätter erhalten möchten".  Lediglich Frau Falkenberg als Bürgermeisterin informierte regelmäßig, wenn auch nicht immer so ganz wahrheitsgemäß. Lesen sie hier im Blickpunkt die Texte zu den Themen aus der Vergangenheit und sie haben eine Grundinformation über das, was im Detail lief.

spdwahlplakatkleinDas Geschehen wurde maßgeblich von den Interessen Bauwilliger und von Grundstückseigentümern bestimmt, die ihren Schnitt machen wollten.  Straßburg (SPD), Janssen (GuD), Stegen (SPD) u.a. sorgten im PLanungsausschuss für die Mehrheiten. Fünf Jahre lang galt ein einfaches Ziel: Vorteile für Günstlinge und Freunde. Allen voran Architekt Johannsen. Für ihn mussten Aufträge her. Dazu schob man sogar der Baugesellschaft der Kreissparkasse (Holunderhof) satte Plaungsgewinne in die Tasche. Die GuD verriet ihre Wahlversprechen. Man will aber weiter machen : "Mit Herz gestalten".

Wo war bei diesem durchsichtigen Geschehen eigentlich die Bürgermeisterin? Man hätte ihr die vielen Schmutzeleien eigentlich nicht zugetraut. Erst später platze es heraus und erklärte im Nachhinein Vieles. Es gehörte wahrhaftig zu den Vereinbarungen mit der SPD für ihre Bürgermeisterschaft, dass sie sich im Planungsausschuss nicht beteiligen durfte. Sie war von ihrer eigenen Partei ausgesperrt und hatte sich aber auch aussperren lassen. Wer konnte wissen, dass sie sich diesen rechtswidrigen Deal aufzwingen ließ. Finsteres ahnend hatte sie wohl ihren eigentlich sehr kritischen Ehemann in den Planungsausschuss entsandt. Aber als ihre SPD-Freunde den rauswarfen, platzte Frau Falkenberg der Kragen. Die Rolle des netten Vorzeigegesichts war sie leid. Sie trat aus der SPD aus. Nun konnte sie die hasserfüllte Verachtung von Sozis gegenüber Andersdenkenden genießen. Beschimpfungen und Herabsetzungen waren an der Tagesordnung. Das Klima war vergiftet. Sogar Timo Jann, der als Journalist eigentlich gern skandalisiert und hetzt, war angewidert. Für eine Abwahl der Bürgermeisterin reichte es der SPD aber nicht. Frau Falkenberg bildete mutig mit ihrem Bruder eine eigene Fraktion. Spät, aber sauber und ehrlich!

Durch ihre Ablösung von der SPD fand Frau Falkenberg zu Vernunft und Maß zurück. Die Bau- Connection ließ aber nicht locker. Man kriegte den Hals nicht voll und wollte sogar durch Umwidmung des Sozialzentrums am Holunderhof in weitere Wohnbebauung den Profit noch etwas vergrößern. Die Anwohner nutzten die neuen gesetzlichen Möglichkeiten. Ein Bürgerbegehren ließ die Pläne platzen. Allen Bürgern wurde jetzt endgültig klar, wer die Strippenzieher waren. Ingo Claßen (SPD) musste öffentlich eine Ehrenerklärung für Straßburg wegen anonymer Vorwürfe abgeben. Preisgünstige Sozialwohnungen und preisgünstige Grundstücke für junge Dassendorfer! Das war angeblich das Ziel. Leider glatt verfehlt. Johannsen hatte seinen Auftrag und die Baugesellschaft der Kreissparkasse ihren Profit. Nutzen für Dassendorf: gering.

Kurz vor Toresschluss will man nun noch einen treuen Weggefährten bedienen. Für Wolfgang Drescher soll eine Extrawurst in Form einer Außenbereichssatzung gebraten werden. Ziel: Bauland.

Das Zerwürfnis zwischen SPD und Falkenberg brachte schließlich doch noch Bewegung in die Erschließung des Gewerbegebietes. Allzu deutlich zeugte für jeden Beobachter die Ansiedlungsbrache von der Unfähigkeit der SPD. Das Gewerbegebiet, "totgeborene Kind" so Straßburg (SPD), wurde entdeckt. Die angeblichen Planungsmängel waren schnell erledigt. Jetzt rühmt sich die SPD der Vorteile. Gewinn aus Verkaufserlösen und Gewerbesteuer würden durch das sehensreiche Wirken der SPD erzielt. Sie meint, die Bürger würden ihr das glauben.  Die "Volkspartei" hält auch die Dassendorfer Bürger offensichtlich für blöd.

Die GuD versucht es diesmal reichlich schleimig mit "Aus Liebe für Dassendorf". Auch Hauke Weber geht ins Rennen. Er hatte es 2013 geschafft, mit dem seit Jahrzehnten geringsten Stimmenanteil von 26 Stimmen von ca. 600 per Listenplatz in die Gemeindevertretung zu gelangen. Personalnot! Die CDU hat nicht einmal genug Kandidaten für's Plakat zu bieten und schmeisst sich an die Brust der SPD.  Groko in Dassendorf an der Spitze ein Jungsozialist mit Affinität zum SPD-Sympathieträger "Ralle Stegner". Er hatte schon mit jungen Jahren für sich beschlossen, "Politiker" zu werden.

wirwahlplakatkleinFrau Falkenberg machte mit ihrem Bruder mutig eine neue Wählergemeinschaft (WIR) auf.  Zunächst war sie ziemlich allein. Bis zur Wahl hat sie es gerade mal geschafft, neun repektable Kandidaten zu finden. Frau Falkenberg setzt aber auch voll auf ihre eigene Person. Sie hofft, dass sie für den Mut belohnt wird, die Günstlingswirtschaft zu beenden. Immerhin hat sie 2015 schon bewiesen, dass sie den Ausstieg aus der Klientelwirtschaft von Straßburg und Clique schafft. "Stadtplaner" Johannsen wird bei ihr schlechte Karten haben. Den Schulanbau hat sie professionell und wirtschaftlich umgesetzt. Die Nachbargemeinden haben nun endgültig verstanden, dass sie Dassendorf mit den Inv.-Kosten für die Schule nicht alleine lassen können. Hatten GuD und SPD nicht alles getan, um das zu verhindern? Statt dessen wurde von gutem Einvernehmen mit den Trittbrettfahrern geschwafelt. Die Gemeinde hat das Eigentum an der Schule mit den Nachbargemeinden geteilt. Eine gerechte Lösung, warum eigentlich nicht schon vor 20 Jahren?

In Kröppelshagen hat sie als Amtsvorsteherin aus Willkommenseuphorie ca. 700.000 € für Unterkünfte der angeblichen "Flüchtlinge" in den Sand gesetzt. Ein Flop erster Klasse. Schöne und billige Wohnungen für junge Leute wären besser gewesen. Jetzt steht das Gebäude in Kröppelshagen leer.  Die Lehre aus dieser Geschichte: Zuviel moralischer Impetus vernagelt den Verstand.

Jetzt  stellt sich Frau Falkenberg in einer One-Women-Show zur Wahl und will ihr Bürgermeisteramt behalten. Von den Fesseln ihrer SPD-Herkunft hat sich sie sich rigoros befreit. In der Reihe der Interessenten sticht sie mit weitem Abstand durch demokratischen Anstand und Sachkenntnisse hervor. Es mangelt manchmal an Selbstkritik, Zurückhaltung und Lebenserfahrung; Weltenrettung ist keine Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft. Nennenswerte persönliche Interessen sind bei Frau Falkenberg aber nicht zu erkennen. 

Also nüchtern betrachtet: eine talentierte Betriebswirtin ohne Berufserfahrung und -tätigkeit möchte sich unbedingt für eine geringe monatliche Aufwandsentschädigung (1254 € ) wiederum die nächsten Jahre um die Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft Dassendorfs kümmern. Eigentlich ehrenwert. Was will man mehr?

 

 

 

 

 

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Sie haben es bemerkt. Der Bildschirm ist irgendwie verändert. Blickpunkt-Dassendorf hat sich einer Erneuerungskur unterzogen. Die Inhalte sind die gleichen geblieben. Aber vieles ist etwas anders geordnet und teilweise vervollständigt. Das Wichtigste sehen Sie nicht: die bisherige Version war seit 4 Jahren aus der Wartung und lief unter einer überholten Version der Programmiersprache. Die Programmfehler häuften sich und mussten mit Hilfsprogrammen geheilt werden. Jetzt ist alles wieder auf neuestem Stand. 15.2.2019

Recht haben und Recht bekommen

Beim Umgang mit Behörden und Ämtern ist Vorsicht geboten. rechthabenundbekommenNicht immer halten sich diese an ihre Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit und Rechtstreue. Besonders bei Grundstücks-angelegenheiten muss der Bürger vorsichtig sein. Der sprichwörtliche längere Arm bekommt dann  seine konkrete Gestalt. Bei kleinen Ämtern und Gemeinden ist Rechtstreue ein dehnbarer Begriff. Wie Sie sich unter diesen Bedingungen am besten verhalten, das lesen Sie hier.

Umgang mit Amt und Bürgermeister