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Veröffentlicht Donnerstag, 07. Januar 2016

Hauptsatzung

In der GV vom 24.11.2015 wurde eine neue Hauptsatzung beschlossen. Hier war ursprünglich beabsichtigt, die Macht des Planungsausschusses etwas zu beschränken und wichtige Entscheidungen wieder der Gemeindevertretung zu übertragen. In der Vergangenheit führte der Planungsausschuss mitunter ein Eigenleben, das zu erheblichem Unmut quer durch die Fraktionen führte. Eine knappe Mehrheit in der Gemeindevertretung war jedoch der Meinung, dass dieses Eigenleben zum Vorteil von Dassendorf sei.

Das sehen wir nicht so!

Wir werden auch in Zukunft daran arbeiten, dies zu ändern. Die CDU hält es in diesem Zusammenhang zudem für unerträglich, wenn der Vorsitzende des Planungsausschusses ohne Absprache mit der Bürgermeisterin entscheidend wichtige Gespräche über Planungsangelegenheiten mit dem Kreis führt. (28.12.2015)

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Veröffentlicht Dienstag, 10. März 2015

Neubau einer 100 Meter langen Lagerhalle

Es ist der Neubau einer ca. 100 m langen und fast 7 m hohen Halle auf einem bisher freien Feld am Bornweg geplant. Hier sind sich zur Zeit noch alle Parteien einig: Dieses Bauwerk würde unser dörfliches Ortsbild ganz erheblich beeinträchtigen. Von dem alten Runddorf wäre kaum mehr etwas zu erkennen. Der Bau dieser Halle wird von allen Fraktionen der Gemeindevertretung abgelehnt. Für den Fall, dass das Bauvorhaben trotzdem nicht verhindert werden kann, hat der Planungsausschuss einige Vorschläge unterbreitet, die dazu dienen sollen, den Anblick des geplanten Monstrums etwas erträglicher zu machen. Sollte die Lagerhalle in der geplanten Weise genutzt werden, käme auf Dassendorf zudem eine deutliche Erhöhung des Schwerlastverkehrs zu. Es ist mit hunderten von Transporten mitten durch das Dorf zu rechnen, da der Inhalt der Halle mindestens zweimal pro Jahr umgeschlagen werden soll. Der überwiegende Teil der Felder des Bauherrn befindet sich zudem nicht in Schleswig- Holstein. Somit ist nicht einzusehen, warum die geplante Lagerhalle bei uns in Dassendorf stehen soll.

In eigener Sache:

Dieser Text ist so auch mit einem Flyer veröffentlicht worden. Allerdings hat sich die berichtete Größe der Halle dabei reichlich von dem allseits bekannten Wert entfernt. Es muss natürlich 100 m heißen. Der Aussage selbst tut das aber keinen Abbruch. Wir geben uns alle Mühe genau und wahrheitsgemäß zu berichten. Aber 5 mal Korrektur lesen macht am Ende auch irgendwie blind. Sorry!

 

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Veröffentlicht Dienstag, 10. März 2015

Neubaugebiet: Bebauungsplan 27


Die ersten Häuser des neuen Baugebietes „ Haacksche Koppel“ (Bebauungsplan 27) nähern sich ihrer Fertigstellung. Eigentlich sehen die Häuser ganz hübsch aus. Viele Dassendorfer haben die Entstehungsgeschichte dieses Baugebietes jedoch mit ungläubigem Staunen verfolgt. Vor der letzten Kommunalwahl erklärte die GUD, dass sie keine neuen Baugebiete wolle. Nach der Wahl war dieses Versprechen nichts mehr wert. Bei den anfänglichen Überlegungen ging es ausschließlich um eine Anlage für seniorengerechtes Wohnen. Ein solches Projekt wäre in der Gemeindevertretung über alle Fraktionsgrenzen hinweg auch konsensfähig gewesen. Dann aber kam die vorBaubeginnHaakscheKoppelKreissparkasse und drückte mit ihren Helfern aus SPD und GUD durch, dass zusätzlich noch 33 Baugrundstücke geplant wurden. Zu diesen Grund- angesetzt ist, zeigt der Vergleich zu dem Gebäude der seniorengerechten Wohnanlage Holunderbusch. Hier wird das Gebäude auf über 3.000 Quadratmetern Gesamtfläche zu einem Preis von ca. 4,3 Mio € erstellt. Die Kosten für das Gebäude der Mensa (ohne Ausstattung!) sollen nach einer ersten Schätzung jedoch ca. 1,2 Mio € bei 450 Quadratmetern Gesamtfläche betragen. Die Seniorenwohnanlage allerdings ist ein 3-geschossiges voll ausgestattetes Gebäude mit 38 Küchen und Duschbädern, in KfW 70-Bauweise. Hier sind in der Tat noch viele Gespräche und Klärungen notwendig. Auch eine Nutzung der alten Tennishalle sollte als kostensparende Alternative in Betracht gezogen werden.

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Veröffentlicht Dienstag, 10. März 2015

Krippen-Kita und betreute Grundschulzeiten

Das neue Baugebiet wird den Druck auf die schon erweiterten Krippenplätze im Kindergarten sowie die Plätze der betreuten Grundschulzeiten deutlich erhöhen. Die SPD und GUD als Initiatoren des neuen Baugebietes haben sich während der gesamten Planungsphase nie dazu geäußert. Der kirchliche Kindergarten wird zur Zeit um 10 Krippenplätze erweitert. In diesem Zusammenhang erfolgt ein Teilumbau der Kirchen-Nebenräume, um eine vielfältigere Nutzung der Räumlichkeiten zu erreichen. Der Umbau des Kirchengebäudes erfolgt unter anderem aus erheblichen Mitteln der Gemeinde im Rahmen um 150.000 Euro. Des Weiteren fließen auch Landes- und Kreismittel in dieses Bauvorhaben. Dies alles wird zum Erhalt des Kirchenstandortes in Dassendorf beitragen, was wir ausdrücklich unterstützen. Die Probleme mit der TUS in Sachen betreute Grundschulzeiten werden seit rund einem Jahr nicht angegangen. Da die TUS eine transparente Offenlegung aller Kosten für eine dringend angebrachte Kosten-Nutzenanalyse nicht vorlegen kann (oder will?), werden Kosten nach scheinbar willkürlichen Umlageschlüsseln dem Schulverband in Rechnung gestellt. Mit gesundem Menschenverstand nachvollziehbar wären Umlageschlüssel wie zum Beispiel die anteiligen Nutzungszeiten. Die TUS will die zwischen ihr und dem Schulverband geschlossenen Verträge jedoch in keiner Weise ändern. Auch nicht vor dem Hintergrund, dass auf die TUS weitere Aufgaben im Bereich der betreuten Grundschulzeiten zukommen werden. Ein fairer Umgang unter Vertragspartnern sieht anders aus

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Veröffentlicht Dienstag, 10. März 2015

Holunderhof; BPlan 27

Der erste Spatenstich für den Seniorenpark Holunderhof erfolgte am 8. Oktober. Mit dem Hochbau wurde am 22. Oktober begonnen. Der erste Bauabschnitt umfasst 38 seniorengerechte Wohnungen nach KfW-70 Standard inklusive der erforderlichen Gemeinschaftsräume. Die Größen der Wohnungen liegen zwischen 46 und 83 Quadratmetern. Sie verfügen alle über eine Terrasse oder einen Balkon. Mit der Fertigstellung ist im Frühjahr 2016 zu rechnen. Der zweite Bauabschnitt umfasst eine Erweiterung um ca. 25 weitere Wohnungen. Die Kaltmieten werden 11,00 € und die Nebenkosten 2,50 € pro Quadratmeter betragen. Betreiber der Anlage wird der Arbeiter-Samariter-Bund werden. Dieser bietet für einen Grundpreis von 89,00 € für die erste Person und weiteren 20,00 € für die zweite Person ein grundlegendes Serviceangebot an. Dazu gehören unter anderem eine Notrufanlage und zeitweise Anwesenheit eines Ansprechpartners des ASB, um Wünsche der Bewohner aufzunehmen. Angeboten werden zusätzlich zum Beispiel Fensterreinigungen, Einkaufsfahrten und Ausflüge. Für gemeinsame Veranstaltungen der Bewohner außerhalb Dassendorfs soll ein Kleinbus zur Verfügung stehen. Gegen die Stimmen der CDU wurden im Planungsausschuss bauliche Veränderungen dieses Gebäudes beHolunderhofschlos-sen, die in keiner Weise ausreichend beschrieben wurden. Es seien nur „Kleinigkeiten“, die verändert werden. Daher benötige man keine weiteren Unterlagen, äußerte der ortsansässige Architekt, der mit einem Partner zusammen das zuständige Planungsbüro für diesen Bau betreibt. Im Grunde waren sich zuvor alle Parteien einig darin, keine Änderungen im neuen Baugebiet zuzulassen. Jetzt sieht man, was dieses Wort gilt, wenn ein Freund ruft. Der Eindruck liegt nahe, Externe haben das Sagen. Zusätzlich werden noch vier Reihenhäuser in seniorengerechter Bauweise erstellt werden. Deren Rohbau ist fast abgeschlossen, sodass diese spätestens zum 2. Quartal 2015 zu einem Preis von ca. 800 € Kaltmiete angemietet werden können. Diese Reihenhäuser können ebenfalls vom ASB betreut werden.

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Veröffentlicht Dienstag, 10. März 2015

Überbordende Kosten für die Grundschulmensa

Der Schulverband wird für die „betreute Grundschule“ eine Mensa errichten müssen, da die vorhandenen Räume auf dem Gelände der Alfried-Otto-Schule nicht mehr ausreichen. Es soll ein multifunktional nutzbares Gebäude angebaut werden, in dem bis zu 140 Schüler in zwei Schichten ihr Mittagessen zu sich nehmen können. Wie die Mensa betrieben werden soll, steht noch nicht fest. Die Räumlichkeiten sollen jedoch so ausgelegt werden, dass alle Formen der Verpflegung möglich sind. Des Weiteren sollen die Räumlichkeiten so gestaltet werden, dass sie außerhalb der Schulzeiten multifunktional eingesetzt werden können. Die Kosten werden nach ersten Planungen bereits in einer Minimal-Ausstattung deutlich über einer Million Euro liegen. Den Hauptteil dieser Kosten wird die Gemeinde Dassendorf tragen müssen, da sie die meisten Schüler stellt. Wie hoch die erste Kostenschätzung für die Mensaangesetzt ist, zeigt der Vergleich zu dem Gebäude der seniorengerechten Wohnanlage Holunderbusch. Hier wird das Gebäude auf über 3.000 Quadratmetern Gesamtfläche zu einem Preis von ca. 4,3 Mio € erstellt. Die Kosten für das Gebäude der Mensa (ohne Ausstattung!) sollen nach einer ersten Schätzung jedoch ca. 1,2 Mio € bei 450 Quadratmetern Gesamtfläche betragen. Die Seniorenwohnanlage allerdings ist ein 3-geschossiges voll ausgestattetes Gebäude mit 38 Küchen und Duschbädern, in KfW 70-Bauweise. Hier sind in der Tat noch viele Gespräche und Klärungen notwendig. Auch eine Nutzung der alten Tennishalle sollte als kostensparende Alternative in Betracht gezogen werden.

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Veröffentlicht Montag, 09. März 2015

Ausweichsportplatz als Kunstrasenplatz

Da die vorhandenen Rasenplätze vor allem in den Sommermonaten zur Rasenpflege gesperrt werden müssen, wird ein weiterer Sportplatz gebaut. Dieser sogenannte Ausweichsportplatz wird ganzjährig genutzt. Jedoch soll geregelt werden, dass nicht zeitgleich auf allen Plätzen Veranstaltungen durchgeführt werden. Gegen die Stimmen der CDU wurde für den neuen Ausweichsportplatz ein Kunstrasenbelag beschlossen. Die erforderliche Baugenehmigung liegt vor. Mit dem Bau des Kunstrasenplatzes ist bereits begonnen worden. Die CDU-Vertreter haben in vielen Ausschusssitzungen darauf hingewiesen, dass ein Kunstrasenplatz an dieser Stelle erhebliche Unterhaltskosten mit sich bringt. Vor allem der große Baumbestand in unmittelbarer Nähe des Platzes wird sich zu einem Problem entwickeln. Oder sollen diese Bäume etwa doch gefällt werden? Hätte man dies vor der Abstimmung bekanntgegeben, dann wäre diese mit Sicherheit anders verlaufen. „Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt?“, das wird sich in ca. 15 Jahren nicht die TUS, sondern der nächste Bürgermeister fragen müssen. Die Gemeinde unterstützt entgegen aller Warnungen diesen Platz mit 150.000 Euro. Ein normaler Rasenplatz an dieser Stelle – wie stets von der CDU gefordert – wäre die vernünftige bodenständige und kostengünstigste Alternative. Wer kommt nach ungefähr 12 bis 15 Jahren für die Entsorgung der Deckschicht auf? Dafür sollte die TUS schon jetzt anfangen, Rücklagen zu bilden. Des Weiteren soll für diesen Platz eine nicht genehmigungsfähige Flutlichtanlage installiert werden. Die Beeinträchtigung der Anwohner bleibt auch bei einer verhältnismäßig kleinen Anlage unklar. Wir wollen auf jeden Fall den Breitensport in Dassendorf unterstützen – jedoch nicht mit der Verschwendung von Steuergeldern, sondern mit gesundem Menschenverstand. Die CDU-Fraktion wird deshalb gegen die Übernahme jeglicher Folgekosten stimmen.

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