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Veröffentlicht Donnerstag, 15. Juni 2017

Interessenten bitte melden!

Liest man die Rundschreiben der Parteien aus den letzten Monaten. so haben alle das gleiche Problem. Es gibt nicht genügend Bewerber für die Kommunalwahl 2018. Leider fragen sich die Parteien nicht, woran das liegt. Angeblich sei die Müdigkeit der Bürger allgemein zu beobachten und es gebe eben keine örtlichen, typischen Gründe. In Wirklichkeit wollen sich die Bürger aber der Feindseligkeit und Agressivität in der Dassendorfer Gemeindevertretung nicht ausgesetzt sehen. Leider haben einige 68er Ideologen es in den 80er Jahren geschafft, eine mehr ländliche Diskussionskultur zu torpedieren und den "intelektuellen" Besserwisser zu machen. Wer nicht der eigenen Meinung war, wurde angegriffen und mundtot gemacht. Blättchen voll häßlicher Polemik und frecher Unwahrheiten machten die Runde. Im Publikum fühlten sich die Krawalleure annimiert, die Gemeindevertreter zu beschimpfen und zu bedrohen. Von Toleranz und Nachdenken keine Spur. Die Schau machten diejenigen, die die plumpesten und dümmsten Sprüche losließen.

Zugleich fiel das Niveau der Diskussion auf einen maximalen Tiefpunkt. So wurde zum Gewerbegebiet verkündet, das es eine "Totgeburt" werde und mit einem weiteren Highlite wurden "Grundstücke über 1000 qm als sittenwidrig" deklariert. Grüne Bekenntnisse wurden verraten, als es um Profit des Klientel ging. In den letzten Jahren ließ sich die Bürgermeisterin auf den den Trip mit den Baulöwen und Intressenten ein. Man konnte fühlen, wem die Maßnahmen dienten. "Cui bono?", so fragten schon die Römer. Zum Tollhaus gehörte auch, dass die Bürgermeisterin sich vom Pla5nungsausschuss ausperren ließ. Nettigkeiten ersetzten zielstrebige Arbeit. Mittlerweile ist das Ortsbild durch ein gigantisches Lagerhaus zerstört, das man städtebaulich leicht hätte verhindern können. Stattdessen verirrte sich die Politik im Welcome für Migranten und Wirtschaftflüchtlinge aus allen Ländern der Welt. Ein Luxusgebäude wurde dafür sogar erstellt, für das nun die Bewohner fehlen.

Soviel traurige Bilanz zieht nicht an. Wer dort an den Tischen sitzt muss sich fragen, in welche Gesellschaft er sich begeben hat und warum er dazu seine Freizeit opfert. Frau Falkenberg hat nun eine neue Wählergemeinschaft gebildet. Aber die vielen Nettigkeiten und Wohltatten ans eigene Klientel locken auch nicht an. Zu offensichtlich ist, dass sie einen Job braucht.

 

 

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Veröffentlicht Mittwoch, 14. Juni 2017

Neue Amtsdirektorin; Wahl endlich gelungen

Die Wahl des Amtsdirektor ist nun in der zweiten Runde erfolgreich gewesen. Zwei Bewerber blieben nach dem Auswahlverfahren in der engeren Wahl. Vor der Wahl zog eine Bewerberin ihre Kandidatur zurück, so dass der Amtsausschuss keine besondere Auswahl hatte. Zur Wahl stellte sich Frau Christina Lehmann. Sie war Hauptamtsleiterin im Amt Nordstormarn und zuständig für die Geschäfte der laufenden lehmannVerwaltung, Kommunalverfassungsrecht, Aufgaben der Schulträgerschaft, Kindergartenangelegenheiten, Kultur, Kommunaler Schadenausgleich, EDV, grundsätzliche Personalangelegenheiten und Organisation.  Frau Lehmann hat insofern Erfahrung mit der Struktur eines hautamtlich geführten Amtes. Die weit angelegte Ausschreibung hat aber nicht das erwartete Ergebnis erbracht. Es kamen eben doch nur Kandidaten aus dem kommunalen Bereich in Frage. Frau Lehmann ist 47 Jahre und Diplomverwaltungswirt. Diplom-Verwaltungswirt (FH) ist ein akademischer Grad, der von den Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung nach Abschluss eines dualen Studiums (Studium plus integrierte Praxisblöcke in einer Behörde) verliehen wird. Die Ausbildung ist Grundlage für den Einstieg in der gehobenen Verwaltungsdienst. Eine Vertretung des Amtes vor dem Oberverwaltungsgericht bleibt somit unverändert externen Volljuristen vorbehalten.

Die Wahl eines Kandidaten, der sich im kommunalen Recht des Landes Schleswig-Holstein auskennt, ist zweckmäßig. Es bleibt nun abzuwarten, ob Frau Lehmann in der Lage sein wird, die Leistungsfähigkeit der Amtsverwaltung zu verbessern. Betrachtet man das bisherige Aufgabenfeld, so hat sie mit einem verhältnismäßig kleinem Personalbestand gearbeitet. Als Hauptamtsleiterin war sie Führungskraft für 4 Mitarbeiter. Das Amt hat insgesamt etwa 35 Mitarbeiter. Bemerkenswert ist auch, dass das Amt Nordstormarn sich für Bauarbeiten der Gemeinde zuständig fühlt.  Ein Teil der Mitarbeiter des Amtes war damit beschäftigt. Frau Lehmann ist heute kommunale Beamtin auf Lebenszeit. Ihr neuer Job ist als Wahlbeamter auf 6 Jahre angelegt; Wiederwahl möglich, aber nicht zwingend. Die Stelle des Amtsdirektors in Nordstormarn wurde 2016 von einem lokal positioniertem Bewerber besetzt. In der Übergangszeit hatte sie den Amtsdirektor vertreten.

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Veröffentlicht Montag, 08. Mai 2017

 Wahlergebnis Landtagswahlkreis 35

wagner bockey copyGewählt wurde Frau

Kathrin Wagner-Bockey mit 15133 Stimmen vor Andrea Tschacher mit 14930 Stimmen.

Den günstigen Trend für die CDU konnte Frau Tschacher nicht für sich nutzen.

 Das Wahlrecht macht es möglich! Andrea Tschacher ist von Listenplatz 15 nachgerückt. Jetzt werden wir wohl erfahren kõnnen, für was sie steht. Graue Mäuse gibt es im politischen Personal zuhauf. Frau Tschacher ist seit nun November 2017 Landtagsabgeordnete.

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Veröffentlicht Dienstag, 02. Mai 2017

Graue Maus zu wählen

grauemausWie der Leser dieses Blogs feststellen konnte, gab es im Jahre 2015, 2016 und 2017 keine Mitteilungen an die Wähler der CDU in Dassendorf.  Jetzt zur Landtagswahl wurde ein Blatt mit lokalen Informationen verteilt, die so ziemlich von vorgestern waren. Den Dassendorfern wurde Andrea Tschacher als Landtagsabgeordnete angedient. Andrea Tschacher ist Ehrenpräsidentin der hiesigen Jungen Union in der CDU. Zu Ihren politischen Vorstellungen findet man im Internet die folgenden Zeilen:

"Sie fragen, wer ist Andrea Tschacher?
Geboren wurde ich 1972 im schönen Elbflorenz, in Dresden. Aufgewachsen bin ich in Bernau / OT Schönow bei Berlin.
Seit 1991 lebe ich in unserem schönen Kreis Herzogtum Lauenburg in Aumühle, was für mich mein Zuhause und meine Heimat geworden ist, der ich mich sehr verbunden fühle.
Beruflich bin ich als Verwaltungs-Oberinspektorin im Jobcenter Herzogtum Lauenburg in Geesthacht im Bereich der Arbeitsmarktintegration tätig.
Was ich dort täglich erlebe, ist für mich Beruf und Berufung:

1. täglicher Kontakt mit Menschen
2. Einsatz von Sozialkompetenzen
3. die Auseinandersetzung mit dem Thema Bildung
4. die Unterstützung der Schaffung von Arbeitsplätzen
5. die Sicherstellung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Und immer wieder sehe ich: meine berufliche Tätigkeit hat viele Schnittstellen zur Politik. So kann ich Beruf und Berufung gut miteinander verbinden."

Etwas mehr möchte der Wähler schon gern wissen. Was hält

Weiterlesen: LWahl macht es möglich

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Veröffentlicht Dienstag, 18. April 2017

 Ostergrüße an schlafende Hasen.

schlafenderOsterhaseLeider haben nun zum wiederholten Mal die Dassendorfer keine Nachricht verbunden mit freundlichen Grüßen von der CDU zu den Festtagen erhalten. Nun mag das nicht jeden schmerzen, denn der Inhalt war in letzter Zeit ohnehin mager. Die Blätter erfüllten aber wenigstens den Sinn, ein Lebenszeichen von der CDU zu geben. Der Vorsitzende der CDU, Rolf Demme, hatte eigentlich seinen Mitgliedern Besserung versprochen. Nach soviel Enthaltsamkeit in öffentlicher Kommunikation stellt sich nun wirklich die Frage, ob es die Dassendorfer CDU noch gibt. Da ist doch die Bürgermeisterin zu loben. Nach ihrem leider verspäteten Befreiungsschlag gegen unredliche SPD-Kader hat sich vieles gändert. Sie macht, schreibt und informiert, obwohl ihr das politische Ende durch die SPD wohl bald droht. Welch ein Gegensatz!

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Veröffentlicht Dienstag, 18. April 2017

Wohnungsbau tut not !

wohnungenJusoOhne Zweifel, in Deutschland gibt es insgesamt zu wenig Wohnungen. Die angebotenen Wohnungen sind zu teuer für viele Bevölkerungskreise.  Das trifft auch Dassendorfer Bürger. Besonders die jungen Menschen, die das elterliche Haus verlassen möchten, haben Probleme. Geringe Einkommen bei unsicheren Beschäftigungsverhältnissen treffen auf hohe Lebenshaltungskosten und auf hohe Mieten. Null Zinsen müssten eigentlich den Mietwohnungsbau erleichtern und die Mieten senken. Tatsächlich sind die Kosten in den letzten Jahren durch viele Öko-Auflagen immens gestiegen. Rendite aus Mietwohnungen sind daher nicht besonders attraktiv. Photovoltaik-  und Windkraftförderung ziehen Investitionen eher an. Den Gemeinden ist durch eine Flut von Öko-Regelungen die Ausweisung von Wohnbauflächen erschwert. Geeignete Flächen werden von den Eigentümern spekulativ zurückgehalten. Die Bauleitplanung in Dassendorf wurde so in den letzten Jahrzehnten zur Lostrommel.

Jetzt hat die SPD-Dassendorf entdeckt, man müsse versuchen, preiswerteren Wohnraum schaffen. Junge Menschen mit geringem Einkommen sollen sich diese Wohnungen leisten können.

Eigentlich gut so.

Weiterlesen: Wohnungsbau

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Veröffentlicht Sonntag, 26. März 2017

Trittbrettfahrt;  Endstation

Über viele Jahrzehnte haben es die Nachbargemeinden Brunstorf und Hohenhorn geschafft, sich von den Investitionskosten für die Grundschule frei zu halten. Die TrittbrettfahrerBasis dafür hatte eine allzu großzügige Kostenregelung in der bisherigen Satzung des Schulverbandes geliefert. Die Dassendorfer Parteien waren sich leider über viele Jahre uneinig darüber, dieser Großzügigkeit ein Ende zu setzen. Besonders die SPD glaubte daran, dass man in den Nachbargemeinden auf diese Weise Wähler gewinnen könne. Ein mittlerweile verstorbener Bürgermeister aus Hohenhorn, lenkte das Dassendorfer Polit-Gezänk auf seine Mühlen. Auch die heutige Bürgermeisterin machte jahrelang mit. Für freundliche Bilder und gute Stimmung mit den Nachbarbürgermeistern war sie zur Fortsetzung der Trittbrettfahrerei bereit. Die Dassendorfer zahlten. Mit immer neuen Fehlinformationen wurden die Dassendorfer über den eigentlichen Schaden hinters Licht geführt. Frech gelogen ist halb gewonnen, war die Methode dieser Berichte. Heute würde man sie einfach Fake-News nennen. Wahrlich keine Erfindung der Neuzeit. 

Jetzt endlich am 14.2.2017 hat man Einsicht gezeigt. Der Anbau für die Mensa erzwang für Frau Falkenberg den Abschied von der teuren "dörflichen" Gemeinsamkeit.  Die Nachbargemeinden beteiligen sich zukünftig nun an den Gebäudekosten. Die Satzung des Sculverbandes wir dementsprechend geändert. Dazu gehört, dass die Nachbargemeinden auch Anteile am Schulgebäude haben sollen. Das soll jetzt ein Erbpachtvertrag regeln.

Mehrere 100.000 € Schaden sind über die Jahre für Dassendorf entstanden.

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